Für das Jahr 2008 werden die durch Burnout entstandenen Fehltage mit 10 Millionen angegeben und der gesamtwirtschaftliche Schaden wird auf 70 Mrd. Euro hochgerechnet. In aktullen Befragungen fühlen sich 25 % in ihrer Arbeit ausgelaugt.

 

Die persönlichen Konsequenzen können dabei äußerst frappierend sein. Hier drohen massive psychosomatische Beschwerden, negative Persönlichkeitsveränderungen, dauerhafte Arbeitsunfähigkeit, bis hin zu Selbstmord.

 

Obwohl der Begriff Burnout zwischenzeitlich in aller Munde war, gibt es keine allgemein gültige Diagnose oder Therapie. Im Rahmen des ICD-X wird Burnout lediglich als Zusatz- oder Rahmendiagnose genannt.

 

Auch wenn jeder Fall individuell ist, kann gesagt werden, dass Burnout ein schleichender Prozeß der besonders häufig hochmotivierte Mitarbeiter betrifft. Weiter wurden typische Verläufe und Einflussfaktoren benannt, die wieder um wichtige Ansatzpunkte für die persönliche und strukturelle Standortbestimmung, Prävention und Behandlung bieten.